Niemand hat die Absicht zum VfB Stuttgart zu wechseln

Nun ist klar: Hleb geht überhaupt nirgendwo hin. Der 28-Jährige bleibt beim FC Barcelona, auch wenn er in der letzten Saison fast nur auf der Bank saß. Beim amtierenden Champions-League-Sieger hat Hleb noch einen Vertrag bis 2012, der ihm angeblich rund vier Millionen Euro netto pro Jahr einbringt.”

Sprach es und verlies Spanien Richtung Stuttgart um nicht zu flüchten. Vielleicht ist das aber auch nur ein weiteres Armutszeugnis der Fußballprofis in Bezug auf seelenlose Internetseiten – befüllt von Marketing-Praktikanten in irgendwelchen Internet- oder Beraterbutzen.

Meine Lieblingsseite ist übrigens die Meldung Nummer 5 bei “ohne Ball”.

Hleb ist mittlerweile 28 und da da nirgends ein Datum steht, verrate ich mal ganz generös, dass der neue Stuttgarter Hoffnungsträger am 1.5. Geburtstag hat.

Ich wiederhole mich ungern. Jungens, mit solchen Internetseiten werdet Ihr nie echte Stars. Also schon ein bißchen bekannt, aber ein Mythos sieht anders aus.

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wie ihr sicherlich bereits wisst, werde ich in der kommenden Saison wieder für den VfB Stuttgart spielen. Ich habe mich für den VfB entschieden, da die Mannschaft über großes Potenzial verfügt und ich davon überzeugt bin, dass wir gemeinsam viel erreichen können.

Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.

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Sehr beeindruckend auch die Headline Animation auf Hlebs-Website. Wenn “Zurück in Stuttgart” wegfadet, kommt gleich danach “Ich wollte nicht flüchten

Vorfreude

Die Sommerpause schleicht sich langsam aus der Hintertür. Die Bundesligisten reisen zu diversen unnötigen Freundschaftsspielen, um Anfang August eine schöne Ausrede für den verkorksten Saisonauftakt zu haben. Sonderhefte zur Saison 2009/10 erscheinen. der Kicker motzt seine Webseite auf – erschreckenderweise sind runde Ecken wieder im Kommen und schmeißt den Überschriftenautomat an. Meine liebste Schlagzeile der letzten Tage war “Kießling: “Wenn wir den Ball laufen lassen, schlägt uns fast keiner” – zwei Relativierungen in einem Satz. Nicht schlecht für den Anfang.

Zu welchen ungeahnten phonetischen Gebilden wird Anatoliy Tymoshchuk Steffen Simon oder Reinhold Beckmann inspirieren? Wird Hoffenheim das “schwierige zweite Jahr” überstehen? Stellt sich Wichniarek tatsächlich als Stürmer raus? Welcher potentielle südamerikanische Superstar gewinnt den Carlos-Alberto-Wanderpokal? Kriegt Lothar Matthäus doch noch einen Job in der Bundesliga? Ab wann spricht Peter Neururer von der 1. Liga? Wird Knopper im Managerspiel weiter nach der Devise “Jung, teuer, spielt nicht” einkaufen? Kehrt D. Simeone wie Phoenix aus der Asche und Pizarro in sein Haus in Bremen zurück? Welchen Bundesligisten saniert Manchester City dieses Jahr? Wen trifft als nächstes der Nutella-Fluch?

Viele Fragen, noch keine Antworten. Ich freue mich sehr auf die Bundesligasaison 2009/10 in diesem kleinen Vereinsheim hier.

Ab heute bin ich Stürmer

Achtung Uli und Kalle-Managerspiel-Insider-Inhalt:
Viele Manager fragen sich zurecht immer mal “nanu mein Recke XYZ ist ja ab heute auf einer ganz anderen Position zu Hause” und neigen im Übereifer gerne dazu, dem großen MV oder der dunklen Seite der Macht zu unterstellen, dass dieser Positionswechsel nur geschah um einem persönlich zu schaden und die langfristrigen Kaderplanungen zu konterkarieren. MV leistet jetzt hier einen beispielhaften Beitrag zu größerer Transparenz.

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Tippspiel-Plugin für Wordpress – Prediction League 1.0.3

Gerade noch rechtzeitig in die Vorfreude auf die Bundesligasaison gibt es jetzt hier eine neue Version des Prediction League Plugins für Wordpress, mit dem man in seinem Blog ein kleines Tippspiel integrieren kann. Außerdem gibt es den mühsam per Hand eingekloppten Spielplan der Bundesliga als XML zum Import.

Wie die weiterhin niedrige Versionsnummer schon verrät, gibt es sehr wenig Änderungen. In der Woche, die ich für die Weiterentwicklung eingeplant hatte, war das Kind leider krank und mein Schlaf pro Nacht wenig.

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Hektik wie in Kiel

87.234 Spieler auf dem Transfermarkt. Kicker-Seite bricht unter dem Ansturm des informationsgierigen Managervolkes zusammen. D. Simeone erklärt seinen Rücktritt. Knopper ruft Mondpreise auf. Gerüchte über Höchstgebote kursieren. Was wird morgen passieren? Es bleibt spannend.

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Uli und Kalle Managerspiel 2009/10

Der große MV hat soeben das weltbeste Managerspiel für die Saison 2009/10 freigeschaltet. Erste Bauingenieure wurden auch schon auf den Servern gesichtet. Neben dieser erfreulichen Nachricht gibt es auch eine weniger Gute: Die vollmundig versprochene Version 3 muss leider um einige Zeit verschoben werden. Es bleibt also alles beim Alten. TV, Sponsoring, etc. verhandeln, Spieler kaufen, Stadion bauen, Schulden machen, Verträge aushandeln, Mannschaft aufstellen, ihr kennt das.

Für alle, die nicht wissen, was das ist: Es handelt sich hier um ein hochkomplexes Managerspiel, was in dieser Form seit 2004 existiert, vom großen MV und charismatischen Managern weiterentwickelt wurde und gegen das sämtliche andere Managerspiele im Internet aussehen wie Christian Lell gegen Messi. Wer zu viel Zeit hat kann sich aller Einträge der Kategorie “Das Spiel hier” bzw. “Uli und Kalle” inside durchlesen oder sich mit “Uli” und Passwort “Hoeness” einloggen und ein bißchen in einem Testaccount stöbern.

Das Dingens ist ein hochexklusives Teil. Zutritt gibt es nur auf persönlichen Wunsch. Die jetzige Liga ist voll, wenn man MV eine Mail schreibt, kann aber gerne eine neue eröffnet werden und man kann in die Welt von Uli und Kalle eintreten. Das kostet kein Geld aber eine ganze Menge Zeit. Man bekommt dann aber die einzigartige Möglichkeit, am Telefon mal wieder richtig seine Freunde anzublaffen, weil irgendein Doofmann einfach viel zu viel auf Tymoshchuk geboten hat und einem danach auch noch Rene Adler weggekauft hat. Man lernt außerdem eine ganze Menge über die Bundesliga und hat eine schöne Zeit.

Ein paar Worte zur neuen Saison.

Der Manager vom FC Tabellenletzter möge sich melden oder mindestens einen TV-Vertrag abschließen bzw. eine Mannschaft aufstellen, ansonsten wird das Team am 7.8. aufgelöst.

Sämtliche Positionseinteilungen der Spieler wurden (oder werden) nach bestem Wissen und Gewissen vorgenommen und richten sich nach der Position im Verein (nicht in der Nationalmannschaft) Bei Zweifeln bitte hier in den Kommentaren melden.

Wie immer, kann das sein, dass am Anfang der Saison alles ein wenig hakt. Daran bin ich zwar grundsätzlich schuld, weil ich das alles entwickelt habe, man möge im Einzelfall aber nicht immer denken, dass es nur einen selbst trifft und außerdem mal Fünfe gerade sein lassen.

Alle Transfers bis zum 31.8. werden sobald bekannt vollzogen. Sollten Spieler doch noch bei ihren alten Teams verlängern bzw. weiter ausgeliehen werden (wie jetzt bspw. bei B. Reinhardt) werden diese wieder zu ihren alten Teams zurück verfrachtet. Deswegen stehen auch noch einige Herren im Aufgebot (Pizarro, Boateng) Bis zum 1. Spieltag fressen die ja kein Heu.

Es werden noch einige Frage auftauchen, diese werden wie immer ganz souverän hier in den Kommentaren beantwortet.

Viel Spaß

PS. Das Tippspielplugin und der Spielplan für die neue Saison folgt morgen oder übermorgen.

Zimbru

Entdeckt im freundlichen Schweizer Fußballfachblog “Zum Runden Leder“. Dessen Osteuroparedaktion, vermutlich in Zusammenarbeit mit den Herrschaften im idyllischen Nyon, erdachte ein höchst aktuelles geographisches Fußballquiz mit Fokus auf die Europaligaqualifikation. Hier geht es zum Quiz und hier ist noch etwas Disclaimer:

Kleiner Tipp: die Fragen wurden in der Osteuroparedaktion erarbeitet. Das muss als Hilfestellung allerdings genügen. Und unerklärlicherweise akzeptiert das Quiz die richtige Antwort in der letzten Frage nicht. Sie können sie in den Kommentaren nachlesen. Dass Sie bei der Lösung der Aufgabe keine Hilfsmittel wie Wikipedia, Telefon und grossen Bruder benutzen, ist Ehrensache.

Tour de France – Fazit

Zum Abschluss des Sommerloch-Contents hier das Fazit meiner Diplomarbeit zur Inszenierung der Tour de France im deutschen Fernsehen von März 2004. Aus heutiger Sicht macht sich die Arbeit und sämtliche Prognosen natürlich komplett überflüssig, da es die Tour wie kaum ein anderes Sportereignis geschafft hat, sich selbst komplett zu demontieren. Sicher, das Rennen findet noch statt, und als letzte Patrone werden Ikonen der Zeit, in der man sich knietief in die Scheiße geritten hat, wieder eingeladen. Meiner Meinung nach sollte man mal ein Jahr Pause machen mit dem gesamten internationalem Radsportzirkus und versuchen so etwas wie eine absolute Nulllinie zu finden. Dann könnte man sich auf den Kern konzentrieren. as das alles soll, steht hier. Dort gibt es auch ein Inhaltsverzeichnis, welches sich ganz von Zauberhand langsam mit Links füllt.

8 FAZIT

8.1 Wo steht die Tour de France im Vergleich zu anderen Sportereignissen
Die Tour de France ist als Großereignis aus dem internationalem Sportkalender nicht mehr wegzudenken. Im Radsport hat sie sich die unangefochtene Spitzenposition erkämpft. In alle Winkel der Welt werden Fernsehbilder des Rennens geschickt. Neben der Olympiade und den Welt- und Europameisterschaften im Fußball ist die Tour de France eines der größten Fernsehereignisse der Welt.
Die Aufbereitung im deutschen Fernsehen hat sich nach dem zunehmendem Erfolg deutscher Athleten schrittweise professionalisiert. Im Vergleich zu den 1980er Jahren, als sich Herbert Watterott täglich von 16:45 Uhr bis 17:15 per Telefon meldete, um die Heldentaten der Athleten zu schildern, bietet auch das deutsche Fernsehen mitt­lerweile eine Rundumversorgung zur Tour de France an. Allerdings läuft die Maschinerie noch längst nicht so rund wie bei den großen Fußballübertragungen. Ein Grund dafür liegt sicherlich in den etwas ungünstigen Rahmenbedingungen der Tour. Die Übertragungen finden grundsätzlich nachmittags und nicht zur besten Sendezeit am Abend statt. Außerdem hat eine Straßenrundfahrt durch ihre Länge nicht die kompakte Intensität eines Fußballspiels. Das spiegelt sich auch in den Quoten nieder. Nicht annähernd werden die Rekordwerte von Länderspielen oder Formel 1 Rennen erreicht.
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Tour de France – Sponsoring

Es ist paradox. Eigentlich eignet sich die Tour hervorragend für das Sponsoring. Aber die depperten Sportler nebst Teamchefs kloppen das alles kaputt, weil sie es nicht schaffen der Droge Doping zu entsagen. Was das alles soll, steht hier. Dort gibt es auch ein Inhaltsverzeichnis, welches sich ganz von Zauberhand langsam mit Links füllt.

7 SPONSORING UND DIE TOUR DE FRANCE

Ohne in aller Ausführlichkeit auf das Wesen von Sponsoring im Sport einzugehen, sollen hier nur kurz die wichtigsten Erkenntnisse zum Thema Sponsoring bei der Tour de France zusammengefasst werden. Gerade in diesem Bereich zeigen sich nach der Analyse der Inszenierung einige interessante Potentiale.

Wie schon erwähnt, sind die Teams bei der Tour de France reine Firmenteams. Radsport ist als Sponsoringsportart äußerst attraktiv. Es gibt sonst kaum eine Sportart, bei der man seinen Namen auf den Trikots so lange ins Fernsehbild rücken kann. Noch dazu sind die Preise im Radsport vergleichsweise niedrig. Das komplette Team Telekom kommt beispielsweise mit einem Budget von rund 10 Millionen Euro aus. (Sport1.de, 2003) Für das Engagement als Trikotsponsor bei Bayern München hat die Bonner Firma mehr bezahlt.
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Tour de France – Herzinfarkt oder grobe Langeweile

Früher war alles besser und wir alle naiver. Es gab auf jeden Fall noch einen naiven Glauben daran, dass die Ullrich, Armstrong und Co bewunderswerte Leistungen ohne pharmazeutische Unterstützung vollbringen. Und so saßen viele, die sich heute fragen, warum überhaupt noch jemand die Tour im Fernsehen überträgt bei dieser Etappe vor der Glotze. Was das alles soll, steht hier. Dort gibt es auch ein Inhaltsverzeichnis, welches sich ganz von Zauberhand langsam mit Links füllt.

6.3 Von Toulouse auf das Plateau de Bonascre – Eine Etappe im Detail
Die 13. Etappe der Tour de France 2003 führte über 197 Kilometer von Toulouse auf das Plateau de Bonascre. Sie fand direkt nach dem anstrengendem ersten Zeitfahren statt und war die erste Pyrenäenetappe der Rundfahrt. Nach den ersten 150 Kilometern, die vom Profil relativ flach waren, standen am Ende zwei Berge der ersten Kategorie inklusive dem Schlussanstieg nach Ax Trois Domaines.

Die sportliche Ausgangslage versprach einen spannenden Etappenverlauf. Jan Ullrich, von dem Führenden in der Gesamtwertung Lance Armstrong in den Alpen noch abgehängt, hatte das Zeitfahren am Vortag souverän gewonnen und Boden gutgemacht. Der Kasache Alexander Winokurov aus dem deutschem Team Telekom liegt aussichtsreich auf Position 3. Erstmals nach Jahren der Dominanz des Amerikaners Armstrong befinden sich die ersten Drei des Gesamtklassements innerhalb einer Minute. Die Etappe fand an einem Samstag statt, das ZDF übertrug fünfeinhalb Stunden. Die Analyse dieser Übertragung, beginnend kurz vor dem ersten großen Anstieg, soll dazu dienen, die weiter vorne aufgestellten allgemeinen Spannungsverläufe an einem konkretem Beispiel zu erläutern.
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