Winterpause güldet nicht. Traumhafte Bedingungen am Sonntag für Sport an der frischen Luft. Mit Frisbeegolf und Fußball. Wenn man angemessene Kleidung hat. MV wünscht einen guten Rutsch.
Am 15. Januar startet die Rückrunde im Uli und Kalle-Managerspiel. Dann werden Prämien überwiesen, neue Verhandlungen können getätigt werden, etc. Es wird diesen Winter keine größeren Umbauten und Neuerungen geben. Alle kursierenden Wünsche, bitte ich hier unter diesem Beitrag in den Kommentaren abzulegen. Dann habe ich sie zentral an einer Stelle. Kleinigkeiten sind vielleicht machbar.
Ansonsten gibt es hoffentlich im Sommer den nächsten größeren Versionssprung. Es empfiehlt sich – wie eigentlich immer – diesmal aber besonders, ein wenig die Finanzen im Auge zu behalten. Noch ist die Finanzkrise nicht hier angekommen. Den Vereinen geht es relativ gut. Das kann sich durchaus ändern.
In der Winterpause werden weiterhin von der Kompetenz-Kompetenz schlechthin, dem zweifachen Meister Überstern Galaktika, die Haupt- und Nebenpositionen der Spieler der Realität angeglichen. Die DFL bedankt sich an dieser Stelle bei den Managern für das entgegengebrachte Vertrauen in diesem Jahr, wünscht einen besinnlichen Jahresausklang in Kitzbühl und hofft auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.
Ein Aufsteiger führt die Tabelle an und Otto Rehhagel hat seine Finger nicht mit im Spiel. Jürgen Klinsmann macht mit Kurzhaarfrisur bei den Bayern den Hitzfeld. Poldi will nach Köln oder auch nicht. Ballack mag den Frings und umgekehrt, dafür beide kurzzeitig den Löw nicht mehr. Deutschland spielt gut gegen Russland und schlecht gegen England. Kevin Kuranyi hat sich durch das Durchhauen eines wahrhaft gordischen Knotens von der Last weiterer Drehtermine für Nutella-Werbespots befreit. Die Hinrunde produzierte 98 Jahrhundert- und 127 Wahnsinnspiele. 2.476 Mal wurden Einzelaktionen als Weltklasse bezeichnet. Nur 852 Spieler mussten von Steffen Simon das Prädikat “nicht bundesligataglich” entgegennehmen. Das sind 3,7% weniger als in der letzten Halbserie. Ein guten Zeichen in schwierigen Zeiten. Thomas Helmer hat das nächtelang im DSF gnadenlos seziert. Zur Seite standen ihm dabei die bekannten Untoten des deutschen Fußballs Peter Neururer, Fredi Bobic und Jopi Heesters.

Meine persönliche Hinrunde der Fußballbundesligasaison 2008/09 verlief als Textadventure. Das Kind interessiert sich nämlich erst für Fußball, wenn der Austragungsort der Frauen-Fußball-WM 2027 feststeht. Wenn das Kind gute Laune hatte und ihm ein Mittagsschläfchen genehm war, konnte ich Samstag nachmittags in der Badewanne die Bundesligakonferenz hören. Die Sportschau hingegen läuft irgendwie zu einer ungünstigen Zeit. An eine bewusst erlebte bildliche Zusammenfassung der Sonntagsspiele kann ich mich nicht erinnern. Sehr gern hingegen las ich Montag morgens um 8 auf Arbeit in Ruhe die Berichte der Spiele im Internet und schaute mir im Morgenmagazin dabei ein, zwei Törchen an. Hin und wieder lümmelte ich mit dem Kind auch Sonntag Vormittag auf dem Teppich, hörte The Notwists “The Devil, You + Me” (frühkindliche Prägung, hoffe ich) und schaute ohne Ton Bundesliga Pur im DSF. Ich versuchte es auch immer mal mit dem nachfolgendem Doppelpass, aber das Kind findet Udo Lattek nicht so doll. Meistens diente der Fernseher jedoch als Klettergerüst.
Ich hoffe, in 10 Jahren mit irgendeiner Form von Bundesliga Classics die jetzt entstandene Bewegtbildlücke der Hinrunde zu schließen, gebe mich im Moment aber damit zufrieden, dass ich im Gegensatz zur DFL nicht der Meinung bin, dass sich der Spaß am Fußball über dden Fernsehkonsum definiert. Ich kann nicht einmal mehr auf Anhieb alle 18 Trikotsponsoren der Bundesligisten sagen. (Das erschreckt mich schon ein wenig)
In diesem Sinne. Schöne Weihnachten. Glotze aus. Raus an die frische Luft.
PS
Ich gratuliere den Herbstmeistern im Tippspiel: Shaft und poabi
Das ist ein bißchen knifflig mit dem ausgelobten Preis bei Eurem Punktegleichstand im Moment. Da muss ich mir noch was einfallen lassen.
Aller Respekt gehört dem Herbstmeister im Uli und Kalle Managerspiel: Überstern Galaktika mit ihrem Manager Allan Simonsen.
Die Rückrunde im Managerspiel startet ab dem 15. Januar. Dazu demnächst noch ein gesonderter Beitrag.
kicker Spochtmagazin berichtete damals aus Athen:
Zwischendurch musste Referee Riley das Match gleich zweimal unterbrechen, weil der griechische Anhang permanent damit beschäftigt war, Werder-Keeper Vander per Laserpointer zu blenden. Der Wiese-Ersatz leiß sich davon jedoch keinesfalls beeindrucken und parierte zweimal gut gegen Karagounis, der immer wieder aus der Ferne abzog (19., 26.).
Knapp zwei Monate später klapp ich meinen Boston Globe auf und sehe vermutlich den gleichen Übeltäter, vermutlich mit dem gleichen Laserpointer:
Hier müsste die Schlussfolgerung stehen.
Jaaaaaaaaaa. Im letzten internen Weltmeisterschaftsturnier des Jahres gelang es mir nicht nur, den bisherigen Titelträger Loddar zu enthronen. Nein, auch mein offenes sportliches Ziel für dieses Jahr (eine Runde unter 50) konnte ich mit der 48er-Sieger-Runde noch erreichen. Ich bin überglücklich, danke meiner Familie, ohne die wo ich das alles nicht erreicht hätte, meiner Plattenfirma und Jürgen Klinsmann. Bis Januar kann ich mich also im Stile der ehemaligen Champions anmaßend und arrogant beim Thema Frisbeegolf verhalten und meine Kurzmitteilungen mit “Gruß vom Weltmeister” unterschreiben.

Dass mein Vorgänger die Krone in ramponiertem Zustand übergab und der Ausrichter den Preis zu Hause liegen gelassen hatte, schmälert meine Freude nur gering.
… da ist es passiert! Am 15. Spieltag nun doch der Bann gebrochen: Eine “Elf des Tages” ohne Beteiligung der Superkicker vom FC Hartz 04. Das gab es diese Saison noch nie. Vielleicht ein Denkzettel zu rechten Zeit? Mal sehen.

















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