Oliver Kahn ist top-motivert

Schließlich wird er jetzt alles dafür tun wollen, dass es Ottmar gemütlich in seinem letzten halben Jahr bei den Bayern hat und der Jürgen nicht ausversehen schon in München landet bevor er seine Karierre beendet hat.

Was mich richtig freut, die Meldung erschien als erstes auf der Bayern Webseite. Und alle eilig herbei telefonierten Sport”journalisten” von Kicker und BILD kriegen den Mund nicht mehr zu. So, meine Herren, sieht professionelle Unternehmenskommunikation aus. Wenn das Schule macht, die Vereine nicht mehr jeden Scheiß abends ausversehen ausplaudern, kann sich auch bald keiner der Profis mehr hinter dem großen Mediendruck verstecken. Das kann man nämlich steuern.

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Und Bassewitz hat es schon 2005 gewusst. Aber JBK guckt ja nicht aufmerksam hin.

Die Rangliste des deutschen Fußballs im Internet – Torwächter

Analog zur Rangliste des deutschen Fußballs im Kicker folgt hier die Rangliste im Internet. Soweit vorhanden habe ich voll guter Absichten die privaten und offiziellen Seiten der Profis besucht. Die Orte also, die entweder vom Management als Instrument zur Vermarktung der Persönlichkeiten aus den Bereichen Sport und Entertainement auf Basis eines markenstrategischen Ansatzes oder als privater Spaß genutzt werden. Oder weil ja jeder sagt, man muss da was machen mit dem Internet, weil Uli Hoeneß zwar Ebay und Amazon nicht braucht, aber auch nicht verhindern kann. Heute also die Tormänner. In Klammern die verantwortliche Agentur. Nein, liebe Kinder, der Robert, der Tim und der Frank haben das nicht selbst programmiert. Die müssen nämlich den ganzen Tag trainieren.

1. Rene Adler

Der Rene hält sich zurück im Internet. www.reneadler.de und www.rene-adler.de verkünden die Großdaten eines Tischtennisreporters. Auch gibt es scheinbar noch keine ominösen Fanseiten, die den Ruf ruinieren, weil sie ausplaudern, welche Bettwäsche Rene am liebsten benutzt.

2. Robert Enke (kaliber5 SPORTS)

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Ich bezweifle zwar, dass es in Hannover bei Enkes so aussieht, wie auf seiner Webseite. Aber, eine sehr geschmackvolle Flash-Video-Internetpräsenz hat sich der Keeper da zugelegt. So ein bißchen Grand Theft Auto mit Tormännern. Der Herr dribbelt durch verschiedene Bereiche und man kann viel anklicken und Enke ins Pissoir strullen lassen. Ein wunderbarer Spielplatz und da die Profis wahrscheinlich sowieso nicht in der Lage sind, ihre Seite regelmäßig mit Neuigkeiten zu füttern, eine sehr gute Wahl. Ganz weit vorne. ‘Die Rangliste des deutschen Fußballs im Internet – Torwächter’ weiterlesen

Mal wieder Müller

Das Schalker Management ist mir suspekt. Nach Müllers Aktion mit den Diskogängern, jetzt wieder Aktionismus, den ich nicht verstehe.

Die Vertragsgeschichte muss in einem persönlichen Gespräch sehr bald geklärt werden.

Es geht um Herrn Özil, einen mittelmäßig hoffnungsvollen Mittelfeldaktuer der Schalker. Müller will verlängern und ist ein bißchen angepisst, dass Özil eine angeblich per Handschlag getroffene Einigung angeblich wieder zurückzog. Außerdem erwartet er ein klares Bekenntnis zu Schalke 04.

Jungens, der Tüp hat noch Vertrach bis Juni 2009. Was soll die Hektik? Nebenkriegsschauplätze? Langeweile auf der Geschäftsstelle? Ich kapiere sie nicht, die Schalker.

Innshofen

Nach allgemein bekannter Faktenlage musste das 3. Springen der Vierschanzentournee diese Woche ausfallen. In der schönen Stadt Innsbruck gab es zwar nicht so viele Terroristen wie in Mauretanien dafür aber deutlich zu viel Wind.

Das Springen wird also heute (Samstag) in der schönen Stadt Bischofshofen nachgeholt, in der am Sonntag auch das abschließende 4. Springen stattfindet.

Dieses geschah noch nie, deswegen haben sich die Verantwortlichen auch eine ganz kreative Lösung einfallen lassen. Beim Blick auf Trikots, Schanze, etc. sieht man, dass heute ganz Bischofshofen als Innsbruck angestrichen wurde. Morgen wird das selbe Stadion dann wieder ordnungsgemäß Bischofshofen heißen. Die Sponsoren werden dann wahrscheinlich auch wechseln.

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Prinzipiell sähe ich dieses Modell gerne für die Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz. Wenn man das Olympistadion Berlin als “Wankdorf-Stadion Bern” verkleidet, wäre es mir deutlich leichter möglich, auch ein Spiel der EM zu besuchen. Die Allianz-Arena in München hieße “Letzigrund”, der Betzenberg “Wankdorf”. Dann passen auch mehr Menschen rein und JBK hätte nicht so eine weite Anreise.

Wenn man außerdem das Volksparkstadion in Hamburg am 08. sowie am 12. Juni als Wörtherseestadion Klagenfurt und am 16. Juni als “Ernst-Happel-Stadion” Wien präsentiert, blieben Jogi Löw auch die lästigen Reisestrapazen erspart.

Für diesen Sommer kommt diese Ideee vielleicht zu spät, schließlich wurden die Quartiere schon gebucht. Aber trotzdem ist das ein verlockendes Modell für die Austragung zukünftiger sportlicher Großereignisse. So könnten auch Länder wie die Vereinigten Arabischen Emirate, Amerikanisch-Samoa oder Liechtenstein, die nicht mit herausragender Infrastruktur gesegnet sind, in den Genuss der Austragung einer Fußballweltmeisterschaft kommen.

Tom Bartels müsste dann als Kommentator nur erwähnen, das man sich beim Neubau dieses faszinierenden Stadions an dem Olympiastadion Berlin orientiert hat. Durch die Mieteinnahmen könnte man vielleicht langfristig auch Hertha BSC und die Stadt Berlin sanieren.

indiependent alternative sport rock

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Biathlon, Oberhof, Flutlicht, traumhafte Schneelandschaft, 20.000 Zuschauer und immer mal passende Musik wie die Indiana Jones und Rocky Themes aus dem Hintergrund.

Und Typen mit solchem Style – rein frisurentechnisch – wie diesen Herren Os aus Norwegen wünsche ich mir für die Rückrunde in den deutschen Bundesligastadien.

Ein Irrglaube

Wieso ging ich eigentlich bis zu dem Film über die deutschen Fußballweltmeisterinnen (gerade in der ARD) davon aus, dass weibliche Hochleistungssportlerinnen bzw. Trainerinnen während ihres Turniers oder in der Mannschaftsbesprechung Eloquenteres von sich geben als die männlichen Kollegen.

Jajajaja. “Der Japaner an sich ist klein und wuselig.” “Iiih, Hühnerfüße essen die in China.” Es gibt natürlich Ausnahmen, aber grundsätzlich haben sich die Damen mit diesem Filmchen keinen Gefallen getan. Genausowenig wie die Klinsmannpodolskis mit dem “Sommermärchen”.

Fremdschämen auf Klassenfahrtniveau mit lustigem Akzent.

Der Pfiff des Tages – Neulich auf’m Bolzplatz

Am letzten Sonntag des Jahres 2007, Kleinfeld, 4 +1 Spieler pro Mannschaft. Wir sind die 5 Blauen. Unser Gegner sind die 5 schwarzen Kullern. Ich persönlich hasse das, wenn der Gegner ohne Tormann spielt. Ecke für den Gegner. Ich stehe im Tor, fange den Ball ab und werfe ihn ins gegnerische Tor.

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Man war sich relativ schnell einig, dass das Tor nicht zählt. Meine Frage ist: Warum?

Das einzige, was dagegen spräche, wäre folgende Regel aus dem Jugend-Kleinfeldfußball:

Der Abstoß, der Abschlag aus der Hand oder der Abwurf des Torwartes dürfen die Mittellinie nicht direkt überschreiten. Bei Vergehen gegen diese Bestimmung wird an der Stelle, an der der Ball die Mittellinie überschritten hat, ein indirekter Freistoß für den Gegner verhängt.

Diese Regel fand aber sonst in dem Spiel auch keine Anwendung. Außerdem ist damit wohl ein größeres Kleinfeld gemeint.

Die Fragen an das fachkundige Publikum sind also:

1.) Darf ich als Tormann in diesem Falle ein Tor werfen

2.) Dürfte Manuel Neuer mit seinem kräftigen Armzug auf einem Großfeld ein Tor werfen. (Aus einem Abschlag wäre es ja regelkonform – siehe der dicke kolumbianische Tormann kurz vor der WM 2006 gegen Polen)

und 3.) Gibt es diese lustige Bolzplatzregel – über die ich mich immer aufrege, weil sie nur ins Spiel gebracht wird, wenn die gegnerische Mannschaft sich nicht auf einen Keeper einigen kann, weil alle im Sturm spielen wollen – die besagt, dass man erst ab der Mittellinie aufs Tor schießen darf wirklich, dokumentiert in irgendeinem Regelwerk?

Ich weiß es wirklich nicht, wartet also nicht auf eine Auflösung meinerseits.

Ansonsten, ein schönes Zweitausendacht.