Scheckheft-Diplomatie.

Der Fussballexperte aus Braunschweig will – wie andere sicher auch – endlich wieder sein gefürchtetes Scheckheft ins Spiel bringen. Die 10%-Regel soll ja weggefallen sein obwohl die jüngsten Statistiken seltsame interne Transfers anzeigen. Irgendwie muss da aber noch mehr Leben in die Bude!

Die Transfers während der Saison haben ja den großen Reiz des Spiels ausgemacht. Nur die Sache, dass Spieler mit einem Gehalt über 70T-80T Euro praktisch fix waren und nur ganz ausgebuffte Manager mit Gerd-Niebaum-Gedächtnis-Taschenrechner da noch zugeschlagen haben. Am Ende hat sich das Geschehen auf wenige Spieler konzentriert. Das war dann nicht so toll!

Im Uli&Kalle-Labor wird ja vielleicht schon an Auswegen getüftelt. Wie wäre es mit folgendem Vorschlag:

Das Gehalt wird in eine Punktzahl pro Spieltag umgerechnet. Diese muss der Spieler über einen bestimmten Zeitraum (~5 Spieltage) stets im Mittel erbringen. Sonst wird das Umfeld ungeduldig, sein Marktwert (= Funktion von letzter Ablöse + Gehalt + Spielpraxis bei Uli&Kalle + Durchschnittspunktzahl) sinkt und damit steigen die Chancen auf einen Transfer! Es müssen also mit irgendwelchen Faktoren die einzelnen Parameter (Ablöse/Gehalt/Spielpraxis/Punkte) in Eurosummen umgerechnet werden und dann aus den vier Summen mit einer Gewichtung der ominöse Marktwert. Diese Zahl müsste allen Managern angezeigt werden. Die Wahrscheinlichkeit eines Transfers ergibt sich dann je nach Ãœberbietung (100% -> keine Chance!, z.B. bei 150% -> ~10%). Das Gehalt kann vom Manager in einem bestimmten Bereich frei festgelegt werden, das durch Marktwert und Durchschnittspunktzahl bestimmt wird. Je höher, desto geringer die Wahrscheinlichkeit des Weggangs und desto höher aber auch die zu erbringende Punktzahl.

Irrsinnstransfers machen so keinen Sinn (Wertverlust) und trotzdem können gute Spieler geschützt (regelmäßiges Spiel und höheres Gehalt), aber eben nicht auf ewig versklavt werden. Und längere Verletzungspausen würfeln alles durcheinander! Geil!

Keine Ahnung, ob man sowas noch einbauen kann? Was sagt der Chef?

Euer Werner Hackmann.

Ein Kommentar

One Response to “Scheckheft-Diplomatie.”

  1. Simon, das verstehe ich nicht…

    Aber habt bitte ein bißchen Geduld. Da kommt schon noch was. Der ganze Kram muss ja immer auch irgendwie programmiert werden.

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